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Futterberatung für eine ideale Katzen- und Hundeernährung
Da das Angebot an Hundefutter gross und schwer zu überblicken ist, hilft eine Beratung dabei, qualitativ hochwertige Produkte zu erkennen und Werbeversprechen besser einzuordnen. Und da Katzen sehr spezielle Ernährungsbedürfnisse haben – besonders Wohnungskatzen – bietet eine Ernährungsberatung auch für Katzenbesitzer wertvolle Orientierung.
Was ist ein bedarfsgerechtes Hundefutter?
Die Futterwahl sollte sich am natürlichen Bedarf des Hundes orientieren. Hunde können sowohl tierische Bestandteile als auch Kohlenhydrate, zum Beispiel Reis oder bestimmte Milchprodukte, gut verwerten. Wie viel Energie ein Hund benötigt, hängt jedoch stark von seinem Alltag ab. Ein aktiver Arbeits- oder Sporthund benötigt deutlich mehr Kalorien als ein gemütlicher Familienhund.
Besondere Herausforderungen bei der Hundeernährung
Bei gesundheitlichen Problemen, wie etwa Nierenerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenunterfunktion, Harnsteinen oder Futtermittelunverträglichkeiten, ist spezielles Diätfutter erforderlich.
Ein häufig unterschätztes Thema ist Übergewicht. Viele Tiere nehmen unbeabsichtigt zu viel Energie durch Snacks oder Essensreste auf.
Alternative Fütterungsmodelle beim Hund
Eine Hundeernährungsberatung klärt:
- den tatsächlichen Nährstoffbedarf des Hundes
- ob das aktuelle Futter und Gewicht passen
- wie man bei Erkrankungen oder Futterwechseln richtig vorgeht
Wer selbst kochen oder alternative Fütterungskonzepte nutzen möchte, sollte dies immer gemeinsam mit einer fachkundigen Person planen.
Was gehört zu einer artgerechten Katzenernährung?
Katzen sind reine Fleischfresser und sie benötigen hochwertiges Eiweiss und lebenswichtige Nährstoffe. Ihr Verdauungssystem ist auf viele kleine Mahlzeiten ausgelegt, ähnlich wie bei freilebenden Katzen, die mehrmals täglich Beutetiere fressen.
Zu viel pflanzliche Nahrung kann der Katzenorganismus kaum verwerten. Häufige Futterwechsel können zudem zu Verdauungsproblemen und wählerischem Verhalten führen.
Gängige Fütterungsarten für Katzen im Überblick
- Fertigfutter (Nass- oder Trockenfutter): Praktisch, jedoch stark variierende Qualität
- BARF/Rohfütterung: Möglich, jedoch mit Infektionsrisiken und oft unzureichender Nährstoffdeckung.
- Selbstgekochtes Futter: Nur sinnvoll, wenn die Ration fachgerecht berechnet wird.
- Vegetarisch/vegan: Für Katzen ungeeignet und tierschutzrelevant, da sie zwingend Fleischfresser sind.
Wann ist eine Ernährungsberatung für Katzenhalter sinnvoll?
- Bei Unsicherheiten bezüglich der Futterwahl
- Bei Futterumstellungen oder selbstgekochten/rohen Rationen
- Bei verändertem Nährstoffbedarf (Kastration, Wachstum, Alter, Trächtigkeit)
- Bei Verdauungsproblemen, Allergien oder Stoffwechselerkrankungen
- Bei Übergewicht oder chronischen Krankheiten wie Diabetes, Niereninsuffizienz oder Harnsteinbildung
Ein individuell ausgearbeiteter Futterplan berücksichtigt Alter, Aktivität, Gesundheitszustand und Vorlieben der Katze, um Mangel- oder Überversorgung zu vermeiden.
Autorin:
Dr. med. vet. Laura Loi, FVH
Dr. med. vet. Laura Loi ist leitende Tierärztin bei MeikoVet in Maienfeld.
Autorin:
Dr. med. vet. Laura Loi, FVH
Dr. med. vet. Laura Loi ist leitende Tierärztin bei MeikoVet in Maienfeld.
