- Startseite
- Leistungsangebot
- Schmerztherapie bei Tieren und Beratung
Schmerztherapie bei Tieren und Beratung
Therapiemöglichkeiten für Haustiere
Zur Schmerzlinderung stehen verschiedene Wirkstoffgruppen zur Verfügung.
Entzündungshemmende Präparate (NSAIDs): Sie werden besonders häufig eingesetzt, da sie Schwellungen reduzieren und entzündungsbedingte Schmerzen abschwächen. Manche Tiere reagieren allerdings mit Magen-Darm-Beschwerden. Die Gabe erfolgt in Form von Tabletten, Flüssigkeiten oder Injektionen. Wichtig: Der Tierarzt muss über alle weiteren Medikamente informiert sein, um Wechselwirkungen zu vermeiden.
Opioide: Diese stark wirksamen Mittel kommen vor allem bei sehr schmerzhaften Erkrankungen oder Operationen zum Einsatz. Sie dürfen nur vom Fachpersonal angewendet werden, meist während einer Narkose oder im Rahmen eines stationären Aufenthaltes (z. B. als Infusion). Typische Nebenwirkungen sind Müdigkeit, grosse Pupillen oder Benommenheit. Manche Tiere zeigen auch Unruhe oder Lautäusserungen, die fälschlich als Schmerz interpretiert werden können.
Weitere Präparate und ergänzende Massnahmen: Bei chronischen Schmerzen oder älteren Patienten können Kortison oder Medikamente zur Blockade der Schmerzweiterleitung im Rückenmark sinnvoll sein. Zusätzlich können Physiotherapie und ausgewählte Nahrungsergänzungen – insbesondere bei orthopädischen Problemen – zur Linderung beitragen.
Anwendung in der Praxis
Wichtige Hinweise zur sicheren Medikamentengabe bei Haustieren
Autorin:
Dr. med. vet. Laura Loi, FVH
Dr. med. vet. Laura Loi ist leitende Tierärztin bei MeikoVet in Maienfeld.
Autorin:
Dr. med. vet. Laura Loi, FVH
Dr. med. vet. Laura Loi ist leitende Tierärztin bei MeikoVet in Maienfeld.
